Eine harmonische Funktion beim Schlucken und Kauen sowie das Erlernen der Atmung über die Nase anstatt über den Mund wirkt sich auf alle Ebenen des Körpers positiv aus und bringt die Regulation wieder in Balance.
Eine Umstellung einer Mund- hin zu einer Nasenatmung beeinflusst die Allgemeingesundheit absolut positiv: weniger Infekte der oberen Atemwege, Verbesserung bei Allergien, Verbesserung der Aussprache oder auch weniger Erkrankungen im HNO-Bereich sind die Folge.
Bereits im Kindesalter fördert die Dentosophie durch die richtige Balance des Muskelspiels ein gesundes Kieferwachstum. Dadurch formt sich der frühkindliche Zahnbogen harmonisch und es wird Platz für die (späteren) bleibenden Zähne geschaffen. Eine spätere, meist langwierige kieferorthopädische Behandlung wegen Platzmangel würde damit sehr positiv (Verkürzung der Behandlung) beeinflusst, im günstigsten Fall sogar überflüssig gemacht werden.
Aber auch Erwachsene profitieren von der Dentosophie: Symptome wie Knirschen, Nackenverspannungen oder Kiefergelenksbeschwerden, oft ausgelöst durch ein Ungleichgewicht der Kau- und Gesichtsmuskulatur, werden mitursächlich behandelt.
Die ganzheitliche Untersuchung beinhaltet nicht nur die Inspektion der Zähne, sondern bezieht auch die Körperhaltung nebst angeeigneter Bewegungsmuster mit ein. Durch sogenannte posturologische Tests (Posturologie, von lat. postura = Haltung) werden Fehlhaltungen und Fehlfunktionen erkannt und behandelt.
Um die korrekte Funktion von Atmen, Schlucken und Kauen zu trainieren, wird bei der Behandlung ein weiches Silikongerät, der sog. „Balancer“, eingesetzt. Dieser wird anhand gezielter posturologischer und myofunktioneller Diagnostik individuell ausgewählt. Dieser Balancer sollte sich 1 Stunde am Tag und/oder nachts mit allmählicher Verlängerung der Tragezeit im Mund befinden. Die Behandlungsdauer beträgt 6 Monate bei Erwachsenen und 12 Monate bei Kindern.
Die Dentosophie hat in der evidenzbasierten Zahnmedizin (Schulmedizin) leider noch nicht den ihr gebührenden Platz gefunden. Da diese Methode in erster Linie präventiv und als sanfte Therapie gegen verschiedene Erkrankungen angewandt wird, gewähren sowohl die gesetzlichen Krankenkassen, als auch die privaten Versicherer in der Regel keine Erstattung. Die Gesamtkosten für eine ½-jährige Behandlung beim Erwachsenen belaufen sich in der Regel auf ca. 1860 €, die einjährige Behandlung beim Kind auf ca. 2515 €, Folgebehandlungen auf ca. 970 € und werden über die Dauer der Behandlung in Raten fällig.
Bei folgenden Symptomen kann die Dentosophie helfen:
Ist es nicht sinnvoller, Zahnzerstörungen durch Karies und auch Zahnfleischerkrankungen durch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung („PZR“) gar nicht erst entstehen zu lassen? Deshalb empfehlen wir unseren Patienten die professionelle Zahnreinigung als wirksamen Schutz vor Karies, Parodontitis und Mundgeruch. Das erspart unangenehme spätere Behandlungen und schont den Geldbeutel: Mit gesunden eigenen Zähnen braucht man keinen Zahnersatz.
Grundsätzlich sollte jeder an einem Prophylaxeprogramm teilnehmen, denn selbst bei sorgfältiger häuslicher Zahnpflege bleibt auf etwa 30 % der Zahnoberflächen Zahnbelag, den man mit der Zahnbürste nicht erreicht. Die Folge davon ist eine allmähliche Ansammlung von pathogenen (krankmachenden) Keimen. Diese Keime wiederum sind die Basis für alle Zahnerkrankungen, von der Karies bis hin zur Parodontitis mit all ihren unangenehmen Folgen beim Zahnarzt und letztendlich auch für den Geldbeutel.
Dringend notwendig wird die professionelle Reinigung bei denen, die häufig an Zahnfleischbluten leiden, denn dies deutet auf eine Zahnfleischentzündung hin, die unbehandelt zu einer Parodontitis führt.
Eine regelmäßige PZR im max. 4-Monatsturnus ist bei Patienten nach einer erfolgten Zahnfleischbehandlung erforderlich, um ein Wiederaufflammen der Parodontitis zu verhindern.
Die Zähne werden an allen erreichbaren Stellen gründlich gereinigt. Nachdem zuerst die harten Beläge (Zahnstein) mit einem speziell schonenden Ultraschallgerät sanft entfernt werden, folgt anschließend die Reinigung der weichen Beläge mithilfe eines Pulverstrahlgerätes. Abschließend werden die Zähne mit zweierlei Pasten gründlich poliert.
Diese „Wellnessbehandlung für die Zähne“ dauert je nach Anzahl der vorhandenen Zähne bis zu 40 Minuten.
Während der Sitzung beraten wir Sie auch gerne über die für Sie am besten geeignete häusliche Mundpflege und zeigen Ihnen die richtige Anwendung von Zahnseide.
Bei empfindlichen Zahnhälsen pinseln wir die Zähne vor der PZR mit einem speziellen Lack ein, der die Kanäle im Zahn versieglt und damit eine sanfte Behandlung ermöglicht.
Die Häufigkeit wie oft man eine professionelle Zahnreinigung machen sollte ist abhängig vom Parodontitis- und Kariesrisiko.
Dazu werden wir Sie aber individuell gerne beraten.
Idealerweise empfehlen wir die Prophylaxe alle 4 Monate. Der wissenschaftliche Hintergrund dazu: In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, dass es bereits nach 4 Monaten zu einer Wiederbesiedelung von pathogenen Keimen in der Mundhöhle kommt. Werden diese Keime regelmäßig im 4-Monats-Turnus beseitigt ist das Zeitfenster für die Bakterien zu gering, um einen Schaden zu verursachen. Dieses Intervall ist vor allem wichtig bei Patienten, die unter einer Parodontitis leiden bzw. gelitten haben.
Zusammen mit der häuslichen Pflege ist die Prophylaxe der wirksamste Schutz um seine Zähne ein Leben lang gesund zu erhalten.
Die privaten Versicherungen, Zahnzusatzversicherungen und die Beihilfe übernehmen in der Regel diese Kosten komplett, weil die professionelle Zahnreinigung über 10 Jahre gesehen weniger kostet als die Anfertigung einer Prothese, Krone, Brücke oder eines Implantates. Eine Vielzahl von gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen die Kosten anteilig. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Versicherung/Krankenkasse.
]]>Angst beim Zahnarzt ist meist ursächlich bedingt durch Schock- und Schmerzerlebnisse, die oft schon in der Kindheit stattgefunden haben. In solchen Situationen reichen eine zahnärztliche Atmosphäre, Praxis-Gerüche oder -Geräusche aus, um die Panik von damals wieder aufleben zu lassen. Es ist mehr als verständlich, wenn derart traumatisierte Patienten den Zahnarzttermin meiden und oft erst mit Schmerzen den Besuch wagen.
Speziell für diese Patienten führen wir eine zahnärztliche Behandlung unter Lachgassedierung durch. Der Patient inhaliert durch eine Nasenmaske das Gas. Er wird dabei ruhig und entspannt, ist aber noch voll bei Sinnen und ansprechbar. So kann dann eine zahnärztliche Behandlung sehr unkompliziert und absolut schmerzfrei durchgeführt werden. Angst wird so zum Fremdwort werden!
Hier finden Sie weitere Informationen zur Lachgassedierung.
]]>Eine Parodontitisbehandlung ist im Grunde genommen eine professionelle Zahnreinigung unter dem Zahnfleisch. Nachdem das Zahnfleisch sanft betäubt wird, werden mit einem Ultraschallgerät und speziellen Instrumenten die harten und weichen Beläge sowie der Bakterienfilm unter dem Zahnfleisch entfernt. Zur Abtötung der Bakterien verwenden wir ein nebenwirkungsfreies Ozongas. Auf eine Antibiotikagabe wird aus gesundheitlichen Gründen verzichtet.
Nach einer erfolgten Zahnfleischsanierung ist zur stabilen Erhaltung des Ist-Zustandes eine professionelle Zahnreinigung in regelmäßigen Abständen von 3 bis 4 Monaten dringend erforderlich.
Wiederherstellung und Stabilisierung des bakteriellen Gleichgewichts
Beseitigung von Reizfaktoren und Reduktion der Bakterien und deren Stoffwechselprodukte durch Plaque-Kontrolle, Scalling und Wurzelglättung etc. sowie durch Ozonisierung.
Sinnvolle Begleittherapie
Mehr dazu:
Parodontologie (Co´med 1/16)
Seit 2017 arbeiten wir mit einem digitalen Volumentomograph (DVT). Dieses Gerät ermöglicht uns dreidimensionale Einblicke in die Strukturen des Kopfes. Wir sind dadurch in der Lage den Mund- und Kieferbereich dreidimensional in jeder Ebene zu beurteilen.
Mit dem zunehmenden Gesundheitsbewußtsein der Patienten, dem Anspruch auf innovative Röntgendiagnostik mit geringeren Strahlendosen, sind unserer Philosophie entsprechend moderne digitale Röntgengeräte in der Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken.
Konventionelle Röntgenaufnahmen sind zweidimensionale Summationsaufnahmen, die nicht in allen Situationen für eine genaue Diagnostik ausreichen. Hier bringt die dritte Dimension entscheidende Vorteile für Sie als Patienten:
Ein DVT ist hilfreich zur:
Nach jedem chirurgischen Eingriff wie Implantation, chirurgische Zahnentfernung oder nach Kieferostitiden (Nicos) verwenden wir Ozon. Ozon eliminiert bis zu einer Schicht von 5cm alle schädigenden Bakterien, Viren und Pilze. Somit kann in den meisten Fällen auf Antibiotika verzichtet werden. Die Behandlung mit Ozongas ist absolut schmerzfrei und hat keinerlei schädliche Nebenwirkungen.
]]>Die Zersetzungsresistenz wiederum ist von der Art der Metalllegierung (Zusammensetzung), von der Verarbeitungsqualität im Zahnlabor und von den äußeren (Milieu-)Umständen im Mund abhängig.
Zusätze in Dental-Legierungen
Nachdem die äußeren Umstände (Mundmilieu) nur äußerst schwierig und träge zu verändern sind, wird die Korrosionsanfälligkeit von Metalllegierungen im Mund in erster Linie von der Art und Zusammensetzung und sehr wesentlich auch von der Verarbeitungsqualität im Zahnlabor bestimmt.
Dazu bedarf es eines speziellen Know-hows von Zahnarzt und Zahntechniker als Team.
Wir und das mit uns kooperierende Labor arbeiten nach höchsten umwelt-zahnmedizinischen Standards.
Unabhängig von der Korrosionsneigung von Metallen mit ihren vor allem toxischen Wirkungen auf den Organismus sind auch immer wieder Allergien auf Metalle (auch auf Gold) feststellbar. Diese können jedoch durch labormedizinische Tests schnell ausfindig gemacht werden.
Aus umwelt-zahnmedizinischen Gründen erscheint es vielfach sinnvoll, generell auf Metalle im Mund zu verzichten. Wir können dazu verschiedene Lösungsmöglichkeiten anbieten.
Lesen Sie dazu die Artikel:
Aus umwelt-zahnmedizinischer Sicht ist zu bemerken, dass Kunststoffe meistens gut vertragen werden. Manche Patienten reagieren jedoch auf bestimmte Kunststoffe allergisch. Mit Hilfe eines Bluttests (LTT und BDT) lässt sich jedoch schnell herausfinden, auf welchen Kunststoff eine Allergie besteht (LTT siehe Abbildung), und auf welchen nicht.
Leider ist die Allergie jedoch nicht die einzig mögliche Variante einer Kunststoff-Unverträglichkeit. Insbesondere bei chronisch Kranken könnte auch die (meist geringgradige) toxische Belastung aus diesem Werkstoff mit eine Rolle spielen.
Leider gibt es zum Ausmaß einer chronisch toxischen Belastung keinen Labortest, sodass bei schwer chronisch Kranken zum vorbeugenden Gesundheitsschutz besser Kunststoffe im Mund so gut als möglich minimiert werden sollten.
Lesen Sie dazu den nachfolgenden Artikel: Dentale Kunststoffe und ihre Nebenwirkungen
Um einen möglichst großen Therapie-Erfolg bei Patienten z. B. mit Zahnfleischerkrankungen zu erzielen, wird in unserer Beratungspraxis westlich analytisches Know-how mit Jahrtausende altem östlichen Wissen und dessen Erfahrungsschätzen kombiniert. Die Synthese basiert auf der abendländischen, wissenschaftlich aufgebauten Ernährungslehre, auf den Kenntnissen des Ayurveda (‚Ayu’ = Leben, ‚Veda’ = Wissen), dessen Ursprung in Indien liegt und über einen Erfahrungszeitraum von über 5.000 Jahren verfügt, sowie den Kenntnissen der TCM (Traditionellen Chine- sischen Medizin), die sich ebenso weit zurückverfolgen lässt.
Alle Lehren sind auf jeden Menschen übertragbar
Alle Lehren haben universellen Charakter, d. h. sie sind auf jedes Land und auf jeden Menschen gleichermaßen anwendbar. Die östlichen Anschauungen helfen dem Menschen, sich selbst besser kennen zu lernen, Toleranz im Umgang mit anderen zu üben und im Einklang mit den Naturgesetzen der Erde und des Kosmos zu leben. Im Dschungel der Ernährungslehren Eine Vielzahl von verschiedenen Lehrmeinungen zum Thema Ernährung beherrscht das Informationsfeld. Durch extreme, zum Teil sogar entgegengesetzte Empfehlungen wie z. B. „Leben ohne Brot“, „die Haysche Trennkost“, die Atkins-Diät, oder in manchen Büchern über die Rohkost, werden rat-suchende Patienten aber eher verunsichert als informiert. Natürlich gibt es Personen, die mit dem einen oder anderen Ernährungsprogramm gut zurechtkommen; andere wiederum klagen aber über Unverträglichkeiten, Verdauungsstörungen und Energiemangel. Gleichermaßen für jeden geeignet sind diese Anschauungen jedenfalls nicht. Somit muss festgestellt werden: ...