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Zahnarztpraxis Dres. Graf & Partner

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Amalgam: Sanierung und Ausleitung

Amalgam: Sanierung und Ausleitung

Amalgam ist ein instabiles Gemenge von 51% Quecksilber mit anderen Metallen wie Silber, Zinn und Kupfer.

Vom Gesetzgeber verordnete Einschränkungen sind:
eine Verwendung bei Kindern und Frauen im gebärfähigen Alter, Schwangeren, Nierenkranken und Amalgam-Allergikern.
Der Gesetzgeber schreibt weiter vor, dass Amalgamabfälle als Risiko-Sondermüll zu entsorgen sind. Ansonsten sei die Anwendung unbedenklich.

Fakt ist, dass aus Amalgamfüllungen während der gesamten Tragedauer im Mund Quecksilber (Hg) an den Organismus abgegeben wird. Die abgegebene Menge hängt dabei von der Anzahl der Füllungen und von den umgebenden Rahmenbedingungen ab.

Zahnarzt DrGraf Straubing Amalgam neu1

Amalgam

Die über den Mund aufgenommene Menge wird leider nur zum kleinen Teil wieder ausgeschieden, ein weitaus größerer Teil bleibt im „Endlager Mensch“ gespeichert und häuft sich im Laufe der Lebensjahre an.

Die Folge einer Amalgambelastung ist die allmähliche gesundheitliche Beeinträchtigung in verschiedenen Schweregraden (je nach Ausmaß der Stoffwechsel- und Regulationsblockaden), welche aber erst nach mehreren bis vielen Jahren auftreten.

Wissenschaftlich bewiesene Auswirkungen der Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen auf die Gesundheit sind u.a.:

  • Nach 15 min. Kaugummikauen ist bei Amalgamträgern die Quecksilber-Konzentration (Hg-Konzentration) der Atemluft um das 4 – 17fache erhöht.
  • Die Hg-Konzentration in der Follikelflüssigkeit gebärfähiger Frauen stimmt mit der Zahl der Amalgam-Füllungen überein.
  • Die Hg-Konzentration von Ungeborenen in Leber, Niere und Gehirn steht in direkter Beziehung zur Zahl der Amalgam-Füllungen der Mutter.
  • Bis zu 60% des in der Mutter vorhandenen Quecksilbers werden an den Erstgeborenen weitergegeben.
  • Die Hg-Konzentration im Gehirn steht in direkter Relation zu der Zahl der Amalgamfüllungen
  • Bei Amalgam-Füllungen an Schafen zeigten sich bereits nach 4 Wochen hohe Quecksilber-Mengen in Lunge, Darm und Kiefer, später kam es zu signifikanten Erhöhungen in Nieren, Leber, Gehirn, Schilddrüse, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse und Eierstöcken.

In unserer Praxis wird seit mehr als 25 Jahren auf Amalgam gänzlich verzichtet.

Eine Amalgam-Sanierung aus prophylaktischen oder gesundheitlichen Gründen wird obligat mit langsam drehenden Hartmetallbohrern (um möglichst wenig Quecksilberdämpfe zu produzieren) und unter maximalem Schutz (Kofferdam-Schutzgummi, beste Absaugung, Sauerstoffmaske für Patient etc.) vorgenommen. Bei vielflächigen Sanierungen benutzen wir als semipermanentes Füllungsmaterial in der Regel Steinzement. Damit kann eine sehr preiswerte Sanierung durchgeführt werden und man hat ausreichend Zeit für eine anschließende, evtl. längere Amalgam-Ausleitung.

Wir testen beim Verdacht von Amalgam-Belastungen mittels eines Provokationstests (Urintest vor und nach Gabe von Chelatoren) die vorhandene Quecksilberbelastung im Bindegewebe, um einen Anhalt für die Intensität und Dauer der Ausleitungstherapie zu erhalten.

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