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Zahnarztpraxis Dres. Graf & Partner

Kompetenz- und TherapieZentrum • Allgemeine biologische Zahnmedizin • Umwelt-Zahnmedizin • Ganzheitlich-systemische Zahnheilkunde

Amalgam: Sanierung und Ausleitung

Amalgam: Sanierung und Ausleitung

In unserer Praxis wird seit 1982 auf Amalgam gänzlich verzichtet. 

Amalgam ist ein instabiles Gemenge von 51% Quecksilber mit anderen Metallen wie Silber, Zinn und Kupfer.

Vom Gesetzgeber verordnete Einschränkungen sind:
Kindern bis zum 15. LJ., Schwangeren und Stillenden, Nierenkranken und Amalgam-Allergikern.
Der Gesetzgeber schreibt weiter vor, dass Amalgamabfälle als Risiko-Sondermüll zu entsorgen sind. Ansonsten sei die Anwendung aber unbedenklich, was für ein Irrsinn!

Fakt ist, dass aus Amalgamfüllungen während der gesamten Tragedauer im Mund Quecksilber (Hg) an den Organismus abgegeben wird. Die abgegebene Menge hängt dabei von der Anzahl der Füllungen und von den umgebenden Rahmenbedingungen ab.

Zahnarzt DrGraf Straubing Amalgam neu1

Amalgam

Die über den Mund aufgenommene Menge wird leider nur zum kleinen Teil wieder ausgeschieden, ein weitaus größerer Teil bleibt im „Endlager Mensch“ gespeichert und häuft sich im Laufe der Lebensjahre an.

Die Folge einer Amalgambelastung ist die allmähliche gesundheitliche Beeinträchtigung in verschiedenen Schweregraden (je nach Ausmaß der Stoffwechsel- und Regulationsblockaden), welche aber erst nach mehreren bis vielen Jahren auftreten.

Wissenschaftlich bewiesene Auswirkungen der Quecksilberbelastung aus Amalgamfüllungen auf die Gesundheit sind u.a.:

  • Nach 15 min. Kaugummikauen ist bei Amalgamträgern die Quecksilber-Konzentration (Hg-Konzentration) der Atemluft um das 4 – 17fache erhöht.
  • Die Hg-Konzentration in der Follikelflüssigkeit gebärfähiger Frauen stimmt mit der Zahl der Amalgam-Füllungen überein.
  • Die Hg-Konzentration von Ungeborenen in Leber, Niere und Gehirn steht in direkter Beziehung zur Zahl der Amalgam-Füllungen der Mutter.
  • Bis zu 60% des in der Mutter vorhandenen Quecksilbers werden an den Erstgeborenen weitergegeben.
  • Die Hg-Konzentration im Gehirn steht in direkter Relation zu der Zahl der Amalgamfüllungen
  • Bei Amalgam-Füllungen an Schafen zeigten sich bereits nach 4 Wochen hohe Quecksilber-Mengen in Lunge, Darm und Kiefer, später kam es zu signifikanten Erhöhungen in Nieren, Leber, Gehirn, Schilddrüse, Nebennieren, Bauchspeicheldrüse und Eierstöcken.


Vorgehen bei der Amalgam-Sanierung:

Eine Amalgam-Sanierung wird bei uns unter extremen Schutzvorkehrungen vorgenommen:

  • Kofferdam
  • Sauerstoffzufuhr über Maske
  • Quecksilberdampffilter (IQ Air)
  • vorsichtiges Umranden der Füllungen mit niedrigrotierenden, scharfen Metallbohrern, sodass die Füllung herausgeschnippt werden kann, damit so wenig wie möglich Quecksilberdampf frei wird
  • entsprechend starkes Absaugsystem
  • Versorgung der Zähne mit Zementfüllungen (Steinzement), damit das sich noch in den feinen Dentinkanälchen befindende Quecksilber "ausdampfen" kann, definitive Kunststoffüllungen, Kronen oder Inlays würden dies verhindern. Frühestens nach einem halben Jahr können die Zähne definitiv versorgt werden.


Damit kann eine sehr preiswerte Sanierung durchgeführt werden und man hat ausreichend Zeit für eine anschließende, evtl. längere Amalgam-Ausleitung.

Wir testen beim Verdacht von Amalgam-Belastungen mittels eines Provokationstests (Urintest vor und nach Gabe von Chelatoren) die vorhandene Quecksilberbelastung im Bindegewebe, um einen Anhalt für die Intensität und Dauer der Ausleitungstherapie zu erhalten. Zusätzlich empfiehlt sich nach Sanierung die Einnahme von Chlorella Algen und anderen quecksilberbindenden Mitteln.

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Freitag:
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