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NICO / FDOK – die versteckte Entzündung im Kiefer

NICO / FDOK – die versteckte Entzündung im Kiefer

Die NICO (Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis) ist eine Erkrankung, der in der Schulmedizin heute noch wenig bis keine Beachtung geschenkt wird. Möglicherweise hängt diese Nichtakzeptanz damit zusammen, dass deren Diagnostik mit den herkömmlichen bildgebenden Verfahren nicht sicher möglich ist.

Was ist eine NICO?

Bei der NICO handelt es sich um isolierte Knochen-Nekrosen (Knochen-Erweichungen) meist in zahnlosen Kieferarealen, die nach den Erfahrungen aus unserer Praxis gehäuft in Bereichen zu diagnostizieren sind,

  • in denen devitale, meist wurzelbehandelte Zähne entfernt wurden,
  • wo Zähne durch chirurgisch-operative Eingriffe entfernt wurden
  • nach Wundheilungsstörungen in der Folge von Extraktionen (Zahnentfernungen)

Sie werden manchmal aber auch in anderen Gebieten gefunden. Es handelt sich hierbei um einen lokalen Knocheninfarkt, also um eine Durchblutungsstörung mit anschließender Knochennekrose in einem umschriebenen Bezirk im Kiefer. Sie wird deshalb auch als „avaskuläre Knochennekrose“ oder als „ischämisch-aseptische Knochennekrose“ beschrieben. Diese resultieren häufig nach Zahnentfernung aufgrund eines Nährstoffmangels. Der Knochen ist nicht in der Lage sich zu regenerieren. Immunologisch sind die Entzündungsmediatoren RANTES in diesen Gebieten in sehr hoher Konzentration nachzuweisen.

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Quelle: Dr. Lechner, München

Wie kann eine NICO diagnostiziert werden?

Die herkömmlichen bildgebenden Verfahren (Panorama-Röntgenaufnahmen) lassen im Idealfall eine NICO nur vermuten. Erst durch die Erstellung einer digitalen Volumentomographie (DVT) oder mittels speziellen Ultraschalls (CaviTAU) können NICOs in Form und Ausdehnung sicher identifiziert werden.

Wie kann eine NICO therapiert werden?

Operationspräparat aus einer NICO (FDOK)


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Quelle: Dr. Lechner, München

Eine NICO muss chirurgisch ausgeräumt werden.

Damit beim Eingriff umgebende Weichstrukturen wie Gefäße und Nerven nicht verletzt werden, benutzen wir in unserer Praxis ein piezo-chirurgisches Verfahren, durch welches sich minimal-invasiv ausschließlich pathologisches Gewebe sehr schonend entfernen lässt. Auf Antibiotika und Cortison wird generell verzichtet. Stattdessen arbeiten wir mit nebenwirkungsfreien OZONGAS zur Eliminierung von Bakterien, Viren und Pilzen und mit körpereigenen Membranen, sogenannten PRF-MEMBRANEN, die nach Entfernung des nekrotischen Gewebes in die Wunde eingebracht und vernäht werden. Außerdem wird der Patient vor und nach der Operation mit hochdosierten Gaben von Mikronährstoffen, Vitaminen und Spurenelementen versorgt, welche eine komplikationslose, nahezu schmerzfreie Heilung gewährleisten. Besonderen Wert legen wir hierbei auf einen ausreichend hohen Vitamin D3 Spiegel.

Welche Symptome können durch eine NICO ausgelöst werden?

Eine Nico fällt unter den Fachbegriff silent inflammation ("stille Entzündung") und löst in der Regel keinen lokalen Schmerz aus. Je größer eine NICO ist, desto eher kann diese auch chronische-neuralgiforme Schmerzen in betroffenen Gebieten hervorrufen.

Durch die Streuung von Entzündungsmediatoren (RANTES) aus dem Gebiet der NICO kann es aber zu systemischen, für die Schulmedizin oft unerklärlichen Symptomen kommen, meist fernab der Ursache.

Aufgrund des massiven Vorkommens der proinflammatorische Zytokine RANTES (entzündungsfördernde Botenstoffe) im Gebiet der NICO gibt es wissenschaftliche Hinweise zu Zusammenhängen mit:

  • Gelenkserkrankungen
  • CFS (Müdigkeitssyndromen)
  • MCS
  • multipler Sklerose
  • Melanomerkrankungen
  • Brustkrebs
  • Altersdemenz und Morbus Alzheimer
  • Schlafstörungen
  • Migräne ...

Generell gilt: Die permanente Existenz der entzündungsfördernden Botenstoffe RANTES in einer NICO kann mitverursachend für jede chronische Krankheit sein. Deshalb sollte zum Einen präventiv, vor allem aber bei jeder chronischen Krankheit zur Entlastung des Immunsystems eine NICO entfernt werden.

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